Nachhaltig, natürlich und schön – Bambusparkett im Vergleich zu herkömmlichen Bodenbelägen

Wer auf der Suche nach einem passenden Bodenbelag ist, kann heutzutage aus einer sehr großen Auswahl mittlerweile schöpfen. Von unterschiedlichen Designs, über Baustoffen und Materialien, bis hin zu unterschiedlichen Optik und Anwendungsweise und Co. Von Naturstein, über Holz, Kork und Bambus. Letzterer hat in den vergangenen Jahren deutlich an Zuspruch zugenommen. Denn Fakt ist, dass wohl kein weiteres Naturprodukt so nachhaltig ist, wie Bambus. Zudem ist Bambusparkett extrem langlebig und pflegeleicht, lässt sich leicht und in Eigenregie gut verlegen und ist nach wie vor einer der beliebtesten Bodenbeläge dieser Zeit. Warum das so ist, haben wir hier einmal vergleichsweise mit anderen Produkten aufgeführt und erwähnt.

Der klassische Bodenbelag

Wenn man einen recht geraden Untergrund hat, dieser trocken ist, kann man fast jeden Bodenbelag nutzen. Doch auch hier ist alles eine Sache des Geschmacks und aber auch der Nutzung, denn handelt es sich um Flächen, die besonders stark genutzt werden, wie in Fluren und Eingangsbereichen, muss man schon hin und wieder überlegen, welcher Belag es sein sollte. Dieser muss eine hohe Belastbarkeit aushalten können und eine recht robuste Oberfläche. Natursteinböden kommen hier besonders gut an, doch nicht jeder mag Fliesen, da sie oftmals sehr kühl und nüchtern aussehen können. Nimmt man hier das klassische Laminat, kann man schon nach recht kurzer Zeit erste Gebrauchsspuren entdecken, die Abplatzungen der Oberflächen an den Nutstellen und Kanten sind dann in der Regel schon schnell erkennbar und lassen den Boden sehr unschön aussehen. Zudem sind die Schäden auch die ideale Angriffsfläche für Feuchtigkeit oder Nässe. Sie kann den Boden schlimmstenfalls aufquellen und verformen lassen. Das Bambusparketthingegen kann auch hier Dank seiner hohen Strapazierfähigkeit trotzen und seinen Mann als verlässlicher Bodenbelag aufweisen. Und: Es ist durch und durch Natur pur.

Bambusparkett vs Holzparkett

Nimmt man schon allein die Entstehungsgeschichte des Bambus wird schnell klar vor Augen geführt, wie nachhaltig dieses Naturprodukt letztlich ist. Denn nicht nur, dass Bambus ungemein natürlich ausseht, nicht behandelt werden muss und mit der Zeit bei dem jeweiligen Lichteinfall leicht nachdunkelt und seine schöne, natürliche Endfarbe bekommt. Auch Die Tatsache, dass Bambus schon nach dem ersten Schnitt am gleichen Tag um mehrere Zentimeter nachwächst, kann von keinem anderen Naturprodukt getoppt werden. Nimmt man nun das Pendant Holz so muss zunächst die Fichte oder Lärche beispielsweise viele Jahre, gar Jahrzehnte heranwachsen, um überhaupt gefällt und verarbeitet zu werden. Die Aufforstungen benötigen enorm viel Einsatz und auch Flächen, die in unseren Wäldern die für die Tier so wichtige Mischwaldkultur immer geringer werden lässt. Holzparkett benötigt zudem viel Pflege, ist deutlich anfälliger und sensibler in seiner Oberflächenbeschaffenheit und muss hin und wieder mit Schutzlasuren und Lacken nachbehandelt oder gar geschliffen werden. Zwar kann man Holzparkett Dank der vielen verschiedenen Holzarten und deren Färbungen sehr stilvoll und luxuriös einsetzen, doch dies kostet auch eine Menge Geld und kann in der Regel am Ende nur von den Profis verlegt werden. In puncto Feuchtigkeit und Nässe tun sich beide Naturprodukte nichts, beide lieben beides nicht allzu sehr und stehende Nässe lässt auch das noch so gute Holzparkett und den Bambusboden unetr Umständen aufquellen. Auch beim Verlegen selbst kann man den ein oder anderen Fehler begehen, der nach der Beeindigung des Verlegens richtig ärgerlich werden kann. Um diese zu vermeiden, kann man sich schon einmal hier schlau machen und sich ausreichend informieren.

Natursteinböden verlegen ist sehr aufwändig

Viel Schweiß und Arbeit kostet das Verlegen von Naturstein. Je nach Größe und Schwere, wie Dicke der Fliesen gerät man beim Verlegen in Eigenregie schnell an seine körperlichen Grenzen. Fakt ist, dass einmal verlegt dieser Boden meist ein Leben lang hält, doch das Verlegen sollte man lieber den Profis überlassen.

Bambusparkett verlegen

Grundsätzlich lässt sich da Bambusparkett fast identisch mit dem Verlegen des Holzparketts oder auch Laminats vergleichen. Allesamt sind in der Regel im Nut-und-Feder System verlegbar. Wichtig ist der Untergrund. Denn dieser muss ebenmäßig und trocken sein. Estrich oder auch Steinböden sind kein Problem beim Verlegen, wie auch der Teppichboden, wenn man Laminat verlegt. Dieser kann durchaus auch als Dämmung seine Dienste tun. Bambusparkett sollte man aber mit der Dämmfolie als Unterlage verlegen. Wer eine Fußbodenheizung neu verlegt, oder berücksichtigen muss, kann auch hier auf Bambusparkett setzen. Denn dieses Naturprodukt lässt sich prima leicht auch dann auslegen. Die Fußleisten sollte man im Idealfall auch aus Bambus auswählen, denn so hat man nach dem Verlegen eine gleichmäßige Färbung von Leisten und Boden, die nach und nach etwas nachdunkeln wird.